Mit Dropshipping Lieferketten verkürzen

Versandboxen mit der Aufschrift Dropshipping

Gerade in Zeiten wie der Corona-Krise ist es für viele Unternehmen notwendig, Verkaufsalternativen in Betracht zu ziehen und Kosten einzusparen. Mithilfe des Dropshipping gelingt es Unternehmen Lieferketten zu verkürzen, Lager- und Personalkosten einzusparen und eine Alternative zum Verkauf der Waren im Einzelhandel zu schaffen.

Problem: Lockdown

Durch die Schließung des Einzelhandels fällt für viele Unternehmen eine große Einnahmequelle weg. Jedoch gestaltet es sich als sehr aufwendig und kostenintensiv, den Versand der Waren an den Endkunden eigens in die Tat umzusetzen. Gerade in diesem Fall bietet sich Dropshipping über einen B2B-Shop an. Viele Unternehmen besitzen bereits einen B2B-Shop und haben das Dropshipping fest etabliert. Ist dies nicht der Fall, ist die Programmierung eines funktionsfähigen B2B-Shops in der Regel deutlich einfacher umzusetzen, als das Unternehmen auf den eigenständigen Warenversand auszurichten. Mit Hilfe des B2B-Shops haben Unternehmen die Möglichkeit per Dropshipping auch Waren, die nicht vor Ort gelagert werden, zu vertreiben und somit vor allem Personal- und Lieferkosten zu sparen.

So funktioniert Dropshipping


Der Vorgang des Dropshippings ist an sich recht simpel. Aus Sicht des Händlers sieht der Prozess folgendermaßen aus. Der Endkunde bestellt ein Produkt in einem Online-Shop. Er hat jedoch keine Auskunft darüber, wer für den Versand der Ware zuständig ist und ob es sich um Dropshipping handelt. Sobald der Online-Shop-Betreiber, auch Dropshipper genannt, den Auftrag erhält, leitet er diesen an den Dropshipping-Großhändler beziehungsweise den Hersteller weiter. Dieser Prozess der Weiterleitung des Auftrags erfolgt in der Regel automatisiert. Sobald der Auftrag beim Dropshipping-Großhändler eintrifft, wird dieser dort verarbeitet und das Produkt im Anschluss direkt an den Endkunden verschickt.


Wie sieht Dropshipping für Sie als Hersteller beziehungsweise Großhändler aus?


Um dies noch einmal möglichst verständlich zu erklären, haben wir im Folgenden ein kurzes Beispiel für Sie.

Der Haushaltsgerätehersteller ElektroMax hat die GCI mbH beauftragt, ihm einen B2B-Shop mit integriertem Dropshipping zu programmieren. Im Anschluss informiert er seine Kunden über die Option des Dropshippings. Erhält Kunde X eine Bestellung des Endkunden Herrn Mustermann und wählt die Dropshipping-Option, wird mittels eines vollautomatisierten Prozesses der Auftrag an den Haushaltsgerätehersteller ElektroMax weitergeleitet. Dieser bereitet die Bestellung vor und versendet Sie, statt an den Kunden X, an den Endkunden Herrn Mustermann, dessen Adresse als Versandadresse hinterlegt ist. Die Rechnung erhält der Kunde X.


Vorteile des Dropshippings


Die Vorteile des Dropshippings zeigen sich nicht nur in der Verkürzung der Lieferkette, sondern auch in Kosteneinsparungen aufseiten des Dropshippers. Der Dropshipper spart aufgrund des Warenversands durch den Hersteller nicht nur die Lagerkosten der Waren, sondern auch Personalkosten, da kein zusätzliches Personal für die Lagerverwaltung und den Warenversand eingestellt werden muss. Zudem bietet sich Dropshipping auch dann an, wenn neue Produkte in das Sortiment aufgenommen werden sollen. Mit diesem Modell lässt sich testen, ob das Produkt vom Endkunden angenommen wird, ohne befürchten zu müssen, dass bei fehlender Resonanz Restbestände des Produkts im Lager verbleiben.


Wenn Sie der Meinung sind, dass ein B2B-Shop mit integriertem Dropshipping genau das Richtige für Sie und Ihr Unternehmen ist, dann können Sie sich gerne bei uns melden. Als Hersteller haben Sie die Möglichkeit, Ihren Kunden, den Händlern, den Versand an den Endkunden per Dropshipping anzubieten. Ihre Kunden können somit neben den Kosten auch den mit dem Versand verbundenen Aufwand, die Verpackung der Waren und die Koordination des Versands, reduzieren. Das GCI-Team hilft Ihnen gerne bei Ihren Anliegen rund um Ihren B2B-Online-Shop.


Ihr GCI-Team wünscht Ihnen eine schöne Woche!